Die Selbstbau-Allsky-Kamera besteht aus einer DFK41AU02.AS Farbkamera und einem Fujinon  FE185C046HA Fisheyeobjektiv (1,4mm f/1.4).

Die Kamera schaut durch eine Acrylglaskuppel, die sie vor Regen schützt. Die Kuppel ist beheizbar, damit im Winter kein Eis oder Schnee die Sicht behindern. Gesteuert wird die Heizung über ein ELV-Thermostat. Für den Sommer ist außerdem ein Lüfter eingebaut, der für Kühlung sorgt. Geschaltet wird der Lüfter über einen Arduino-Mikrocontroller, der die Temperatur im Umgehäuse misst und den Lüfter bei Bedarf einschaltet.

Außerhalb des Gehäuses ist noch ein Sky-Quality-Meter (SQM) angebracht. Dieses misst die Himmelshelligkeit. Bei klarem Wetter kann man damit auch die visuelle Grenzgröße für Sterne bestimmen.

Alle Geräte werden über einen Zotac Mini-PC mit einer selbst geschriebenen Software angesteuert. Die Software nimmt Bilder in regelmäßigen Zeitintervallen (eine Minute) auf und speichert die Bilder auf der internen Festplatte. Durch einen robocopy-batch werden die Bilder auf einen Server im Haus verschoben. Die Software sorgt auch für ein Umschalten von Belichtungszeit und Verstärkung zwischen Tag und Nacht. Außerdem ließt sie die Temperaturwerte vom Mikrocontroller und die Messdaten aus dem SQM. Temperaturen und Daten werden in das Kamerabild geschrieben.

Der PC ist über ein AVM-Powerline Modul an das Netzwerk im Haus angeschlossen. Das Modul besitzt auch eine schaltbare Steckdose. Hiermit ist es möglich den daran angeschlossenen PC bei Bedarf komplett vom Stromnetz zu trennen (weltweit).

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